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Österlich-pfingstliche Vision - Bildmeditation
Der Auferstandene
mit offenen Händen.
Nicht drohend.
Nicht fordernd.
Nicht richtend.
Seine Hände sagen:
Du musst keine Angst mehr festhalten.
Du darfst leben.
Du darfst vertrauen.
Du darfst Frieden atmen.
Und sein Licht fällt
nicht nur auf einzelne Menschen.
Es breitet sich aus
über Häuser und Straßen,
über Länder und Kontinente,
über Grenzen, Meere und Völker.
Die Erde darunter wirkt plötzlich
klein und zerbrechlich.
Ein gemeinsames Zuhause.
Ein einziger blauer Planet
für die ganze Menschheitsfamilie.
Wie viel Leid
tragen Menschen in ihren Herzen.
Wie viele Mauern stehen zwischen Menschen.
Wie viele Worte verletzen.
Wie viel Misstrauen
vergiftet das Zusammenleben.
Mitten hinein spricht Christus:
'Meinen Frieden gebe ich euch.'
Nicht den Frieden der Gleichgültigkeit.
Nicht den Frieden des Wegschauens.
Sondern den Frieden,
der Herzen verwandelt.
Einen Frieden,
der den Mut schenkt,
einander zuzuhören.
Einen Frieden,
der Feindschaft nicht ewig festschreibt.
Einen Frieden,
der den ersten Schritt wagt.
Pfingsten bedeutet:
Gottes Geist weht zwischen Menschen.
Unsichtbar -
aber stark.
Wie ein warmer Atem Gottes
berührt er die Welt.
Er öffnet verschlossene Herzen.
Er verwandelt Angst in Vertrauen,
Härte in Mitgefühl,
Macht in Dienst,
Trennung in Versöhnung.
Die neue Welt Gottes beginnt
nicht im Großen.
Sie beginnt dort,
wo ein Mensch dem anderen die Hand reicht.
Wo jemand vergibt.
Wo jemand zuhört.
Wo jemand den Mut hat, Frieden zu leben.
Das ist die österlich-pfingstliche Vision:
Dass das Licht des Auferstandenen
Gräber öffnet
und unsere Herzen.
Und dass eines Tages
über dieser Erde aufleuchtet,
wonach sich so viele sehnen:
Eine Welt,
in der Frieden blüht
und Leben in Fülle ist.