Jesusbilder
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Jesusbilder - Bildmeditation

Ich schaue auf diese Bilder - und sie beginnen zu sprechen wie eine leise Stimme, die sich ins Herz legt.

Jesus - der gute Hirte.
Er trägt. Nicht von oben herab, sondern mit gebeugtem Rücken. Er nimmt die Last eines anderen auf seine Schultern. Da ist keine Eile, kein Druck. Nur diese stille Entschlossenheit: Du sollst nicht verloren gehen.

Und dann: Jesus - der Freund der Sünder.
Er setzt sich dazu. Nicht auf Distanz, nicht mit erhobenem Finger. Seine Nähe ist keine Zustimmung zum Zerbruch, sondern ein Raum, in dem ein Mensch wieder atmen kann. Ich sehe dich. Und ich gehe nicht weg.

Jesus - der Freund der Kinder.
Hier wird sein Gesicht hell. Ein Lächeln, das nicht erklärt werden muss. Kinder spüren sofort, ob jemand echt ist. Und sie drängen sich zu ihm. Vielleicht, weil sie in ihm etwas erkennen, das wir oft verlernen: eine Liebe ohne Berechnung.

Und dann wird es dunkel.
Jesus - der Bruder im Leiden.
Nicht nur neben dem Leid, sondern mitten darin. Blut, Schmerz, Verlassenheit. Kein Ausweichen.

Jesus - unter den KZ-Häftlingen.
Ein verstörendes Bild. Und doch: Wenn Gott Mensch wird, dann nicht nur in hellen Geschichten. Dann auch dort, wo die Würde zerbrochen wird. Vielleicht ist er gerade dort - im Blick, in der Hand auf der Schulter, im letzten Rest von Menschlichkeit.

Jesus - als Pfleger.
Zärtliche Hände. Zeit. Geduld. Ein Blick, der nicht über die Schwäche hinweggeht. Hier wird deutlich: Liebe ist konkret. Sie wäscht, hält, hört zu. Sie bleibt, wenn andere längst gegangen sind.

Jesus - als Streetworker.
Am Rand der Gesellschaft, zwischen Schmutz, Kälte, Übersehenwerden. Er kniet sich hin, geht auf Augenhöhe. Kein moralischer Abstand. Nur Begegnung. Du gehörst dazu.

Jesus - bei den Randgruppen.
Immer wieder zieht es ihn dorthin, wo niemand mehr hinschaut. Dorthin, wo Menschen abgestempelt sind. Und jedes Mal scheint er zu sagen: Hier beginnt mein Reich.

Und schließlich: Jesus - der Lehrer.
Nicht nur Worte. Leben. Seine Lehre ist nicht Theorie. Sie ist Beziehung. Auf der Tafel stehen Begriffe wie Liebe, Vergebung, Respekt, Zusammenhalt - aber eigentlich stehen sie in seinem Blick, in seinem Handeln.

Wenn ich all diese Bilder zusammenhalte, dann entsteht kein starres Bild von Jesus. Sondern ein lebendiges:
Er ist der, der trägt.
Der, der bleibt.
Der, der sich freut.
Der, der leidet.
Der, der hinabsteigt in das Dunkel.
Der, der heilt.
Der, der aufrichtet.
Der, der lehrt.

Texterläuterung Matthäus 16, 13–16

Jesus wie sein Abba

Wer bin ich für dich ?