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Ziel ist die ewige Himmelsherrlichkeit - Bildmeditation
Text: Matthäusevangelium 16, 21–28 - Einheitsübersetzung neu
21 Von da an begann Jesus seinen Jüngern zu zeigen, dass er nach Jerusalem hingehen müsse und von den Ältesten und Hohen Priestern und Schriftgelehrten vieles leiden und getötet und am dritten Tag auferweckt werden müsse. 22 Und Petrus nahm ihn beiseite und fing an, ihn zu tadeln, indem er sagte: (Gott) behüte dich, Herr! Dies wird dir keinesfalls widerfahren. 23 Er aber wandte sich um und sprach zu Petrus: Geh hinter mich, Satan! Du bist mir ein Anstoß denn du sinnst nicht auf das, was Gottes, sondern auf das, was der Menschen ist. 24 Dann sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wenn jemand mir nachkommen will, verleugne er sich selbst und nehme sein Kreuz auf und folge mir nach! 25 Denn wer sein Leben retten will, wird es verlieren; wer aber sein Leben verliert um meinetwillen, wird es finden. 26 Denn was wird es einem Menschen nützen, wenn er die ganze Welt gewönne, aber sein Leben einbüßte? Oder was wird ein Mensch als Lösegeld geben für sein Leben? 27 Denn der Sohn des Menschen wird kommen in der Herrlichkeit seines Vaters mit seinen Engeln, und dann wird er einem jeden vergelten nach seinem Tun. 28 Wahrlich, ich sage euch: Es sind einige von denen, die hier stehen, die werden den Tod keinesfalls schmecken, bis sie den Sohn des Menschen haben kommen sehen in seinem Reich.
Bildmeditation
Das obere Bild
zeigt Jesus mitten
unter seinen Jüngerinnen und Jüngern.
Er spricht von einem Weg,
den sie noch nicht verstehen können.
Von Leiden.
Von Ablehnung.
Vom Kreuz.
Die Gesichter verraten
Erschrecken und Nachdenklichkeit.
Das linke untere Bild
zeigt den Kreuztragenden.
Sein Kreuz erinnert an alles,
was Menschen niederdrückt:
Angst, Krankheit, Scheitern, Schuld,
Verlust und Sterben.
Niemand sucht das Kreuz
um des Kreuzes willen.
Auch Jesus hat Leid und Kreuz
nicht für sich gesucht.
Er hat das Kreuz nicht verherrlicht.
Er hat vielmehr den Weg der Liebe
nicht verlassen,
selbst als dieser Weg
ihn durch Dunkelheit und Schmerz führte.
Doch die Geschichte
endet nicht beim Kreuz.
Darauf weist das rechte untere Bild hin.
Licht durchströmt den Himmel.
Die Arme sind geöffnet.
Der Mensch steht nicht mehr unter der Last,
sondern in der Weite Gottes.
Hier wird sichtbar,
worauf Jesus vertraut hat:
dass hinter aller Dunkelheit
eine Wirklichkeit wartet,
die größer ist als Leid,
größer als Angst
und stärker als der Tod.
Das Kreuz ist nicht Ziel,
sondern Durchgang.
Ziel ist die Herrlichkeit Gottes -
unendliche Liebe, aus der alles hervorgeht
und zu der alles zurückkehrt.
Ziel ist Geborgenheit in Gott.
Ziel ist Leben in Fülle.
Darum ruft Jesus
nicht zur Verehrung des Kreuzes auf,
sondern zum Vertrauen.
Wer ihm nachfolgt,
muss Dunkelheit nicht fürchten.
In jedem Karfreitag
leuchtet bereits das Licht des Ostermorgens.